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Zu einem Treffen hatte heute der neue Generalkonsul des indonesischen Konsulats in Frankfurt, Toferry Primanda Soetikno mit seinem gesandten-Botschaftsrat Rainer Louhannapessy eingeladen.

Dieser Einladung kamen unser Vorsitzender Jens Balondo, Pfarrerin Junita Lasut, Frank Madrikan (Interreligiöse und kulturelle Angelegenheiten) und der Vorsitzender der EKHN-GMIM-Partnerschaft Pfarrer Joachim Schuh sehr gerne nach.

v.l.n.r.: Frank Madrikan, Rainer Louhannapessy, Toferry Primanda Soetikno, Jens Balondo, Junita Rondonuwu-Lasut, Joachim Schuh

Nach einer Vorstellungsrunde ging man in die Agenda über und man besprach aktuelle und zukünftige Projekte an. In diesem Zuge wurde gleichzeitig das Gemeindeprofil (indon. Version) überreicht. Weiter wurde ein aktuelles Thema zu einem jungen syrischen Flüchtling für einen deutsch / indonesischen Jugendaustausch der Kulturbeziehungen besprochen.

Anschließend fuhr man in das Gästehaus des Konsuls. Bei einem gemeinsamen Essen hatte man die Gelegenheit, sich mit der Frau des Konsuls und weiteren Vertretern der indonesischen Organisationen in Frankfurt sich auszutauschen.

Herr Franciscus De Salles Toferry Primanda Soetikno war zuvor als stellvertretender Botschafter der Republik Indonesien in Thailand tätig, bevor er am 17. April 2018 von der hessischen Staatskanzlei das Exequatur als Generalkonsul mit dem Konsularbezirk der Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland erhielt.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Im Ausland von Indonesien lebende Staatsbürger, haben die Möglichkeit ihre Wurzeln in der fernen Heimat weiter mit zu gestalten. Es gibt noch viel zu tun.

Das Land hat sich in den Jahren schon recht gut entwickelt. Tatsächlich können wir aber auch auf der anderen Seite besorgniserregende Zustände beobachten.

Garuda PancasilaImmer mehr wohlhabende indonesische Lobbyisten nutzen die neuen Medien wie Facebook, Twitter und co., um deren Stimmen an sich zu reißen. Der Kirchenvorstand der Evangelischen Indonesischen Kristusgemeinde ruft zur Beteiligung an der bevorstehenden Wahl auf und sich hierfür zu registrieren. Er möchte auch darauf hinweisen, sich im Vorfeld nochmals mit den voraussichtlichen Kandidaten und deren Vergangenheiten auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang hebt der Kirchenvorstand den indonesischen Zusammenhalt sowie eine Stärkung der Pancasila hervor.

Registrierung zur Wahlteilnahme:
https://www.pplnfrankfurt.de/cek-daftar-pemilih/

Hintergrundinformationen:

Am 17. April 2019, finden in Indonesien Parlamentswahlen statt. Da dann erstmalig Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am gleichen Termin stattfinden, wird an diesem Tag auch darüber entschieden, ob Jokowi - so wird der gegenwärtige Präsident Joko Widodo allgemein genannt - bis 2024 Präsident bleiben kann. Seine Kandidatur steht bereits fest. Fest steht nicht, wer gegen ihn kandidieren wird. Vieles spricht momentan für ein "Rematch" der Präsidentschaftswahlen von 2014. Das würde bedeuten, dass sich wieder Jokowi und Prabowo gegenüberstehen.

Die Präsidentschaftwahlen von 2014 führten zu einer starken Polarisierung, die auch noch nicht beendet war, als Jokowi als Wahlsieger feststand. Erst nachdem das Verfassungsgericht das Wahlergebnis bestätigt hatte, erkannte auch Prabowo das Ergebnis an. Obwohl es noch lange dauert, bis der eigentliche Wahlkampf beginnt, hat die "heiße Vorphase" des Wahljahres 2019 bereits spätestens im Vorfeld der Gouverneurswahlen von Jakarta (die im April letzten Jahres abgeschlossen waren) begonnen. Damals war es die radikale islamistische Gruppe FPI ("Islamische Verteidigungsfront"), die große Demonstrationen gegen den damaligen chinesischstämmigen und christlichen Gouverneur von Jakarta, den damals amtierenden und sehr populären Gouverneur Basuki T. Purnama (allgemein unter dem Namen Ahok bekannt) die öffentliche Stimmung beeinflussten, so dass er währenddessen auch wegen Blasphemie vor Gericht stand und im Mai 2017 für 2 Jahre ins Gefängnis musste. Andreas Harsono, der seit 2008 für Human Rights Watch in Indonesien tätig ist, bezeichnete den Ausgang der Verhandlungen als „einen traurigen Tag für Indonesien“.
Gewonnen hatte somit Anis Baswedan. Dieser wurde zuvor im Jahr 2016 von seinem Amt als Minister für Bildung und Kultur enthoben und sympatisierte anschließend mit Prabowo und den Anführer der islamischen Verteidigungsfront FPI. Seitdem verfolgen ihn negativ Schlagzeilen und viele Indonesier sind derzeit irritiert, warum ein Gouverneur der Stadt Jakarta in die Türkei fliegt, um dessen Präsidenten die Hand zu schütteln.. (https://www.youtube.com/watch?v=4rmi2jFNFss)

Im Mittelpunkt der Wahl zum Präsidenten - am 17. April 2019 - steht jedoch nun ein Rückblick auf die vier Jahre der Präsidentschaft Jokowis.

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