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Mai
28
2012
Geschrieben von frankfurtevangelisch.de
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Am 28. Mai feiert die evangelische Kirche das Pfingstfest auf dem Römerberg

 

Römerberg_Pfingsten_2012

„Rühr Herz und Lippen an“ lautet in diesem Jahr das Motto des ökumenischen Gottesdienstes am Pfingstmontag, 28. Mai, der wie immer unter freiem Himmel auf dem Römerberg in Frankfurt gemeinsam von den Gemeinden und Dekanaten der Propstei Rhein-Main sowie Gästen aus der heimischen und weltweiten Ökumene gefeiert wird. Ein Fest mit Kirchentagsstimmung.

 

Das Vorprogramm beginnt um 10.15 Uhr. Mit Talk und Liedern zum Jahr der Kirchenmusik erwartet Moderator Eugen Eckert die Besucherinnen und Besucher. Den Gottesdienst um 11 Uhr gestalten die Pröpstin für Rhein-Main, Gabriele Scherle, und unsere Pfarrerin Yunita Rondonuwu-Lasut, Pfarrerin der Evangelischen Indonesischen Kristusgemeinde Rhein-Main. Für die Musik sorgen die Frankfurter Band Habakuk unter der Leitung von Eugen Eckert, Blech Pur und die Posaunenchöre der Propstei Rhein-Main unter der Leitung von Frank Vogel sowie der Jugendchor der Burgkirchengemeinde Dreieichenhain. Für die Kinder gibt es während des Gottesdienstes eine besondere Aktion.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst laden der Evangelische Regionalverband Frankfurt am Main und Dietmar Will, Pfarrer für Ökumene der Dekanate Mitte-Ost und Süd, ab 12.30 Uhr zum Internationalen Fest in das Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, ein. 25 Gemeinden aus Afrika, Asien, Amerika und Europa erwarten die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten aus vielerlei Küchen dieser Welt sowie einem Kultur- und einem Kinderprogramm im Klosterhof. Das Gotteslob mit biblischen Texten und Gebeten in vielen Sprachen sowie Chören und Liedern aus der weltweiten Ökumene beschließt das Fest um 16.15 Uhr in der Heiliggeistkirche.

Mai
17
2012
Geschrieben von Horst Peter Pohl, evangelischesfrankfurt.de
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Gottesdienst heute morgen in der Friedenskirche. Ich war dabei, obwohl ich bei meiner Liebsten in Wetzlar war.

Zum Sonntag “Rogate” gab es in der Friedenskirche einen “Twittergottesdienst”. – “Ich weiß ja nocht einmal, was das ist”, sagte eine ältere Frau. “Keine Angst, nichts Schlimmes”, wurde ihr geantwortet. Das war, bevor der Gottesdienst mit dem Lied “Tut mir auf die schöne Pforte” begann.

Ich weiß das, weil ich es auf Twitter mitlesen konnte. Twitter ist ein Nachrichtendienst, über den jeder, der dort “eingeloggt” ist, kurze Nachrichten senden kann, die dann jeder mitlesen kann. Ich zuhause auf meinem Computer, andere auf ihrem Smartphone. Oder aber auf der “Twitterwall” in der Kirche.

Twitterwall im GottesdíenstWie kam es zu diesem Gottesdienst? Am Wochende fand in der Friedenskirche ein “Barcamp” statt. Dort trafen sich kirchlich engagierte Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um Erfahrungen aus ihren Aktivitäten im Internet, vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter auszutauschen und neue Impulse zu bekommen. Mit dem Gemeindepfarrer, Nulf-Schade-James, wurde ein gemeinsamer Gottesdienst vereinbart, der nun heute morgen gefeiert wurde.

Ich konnte also mitlesen, was dort geschah. Wohlgemerkt, nur mitlesen. Ich merkte, dass das für mich etwas anderes ist als als mitfeiern. Das kann ich zum Beispiel in einem Fernsehgottesdienst durchaus und manche sind darauf ja auch angewiesen, weil sie nicht mehr in den Gottesdienst gehen können.

Andererseits: ich konnte mich beteiligen, eben nicht nur innerlich, sondern ganz real. An einem Punkt wurde die Predigt, deren Grundgedanken ich mitlesen konnte, unterbrochen.

“Was bedeutet Euch “Beten”? Wann, wo, wofür betet Ihr?”, wurden wir gefragt, die einen in der Kirche, wir anderen, die in einem Netz miteinander verbunden waren.

In der Kirche wurden Karteikarten verteilt, die dann in Twitter eingegeben wurden. Von überall her aus dem Weltweiten Netz www kamen Antworten.

Aber auch in der Kirche wurden getwittert. Vor allem bei den Konfis vorne sah man die Smartphone aufblinken. “Ich bete für die Eintracht”, schrieb einer. So sind sie, die Konfis.

Noch einmal bei den Fürbitten. Inzwischen hatten sich auch Menschen eingeschaltet, die vorher gar níchts von diesem Gottesdienst wussten und jetzt ihre Fürbitten schickten.

Fazit?

Stimmen auf Twitter:

  • Die Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst – per Twitter oder Zettel – ist sehr bewegend. Bin tief berührt
  • WOW, war das echt ein richtig schöner Gottesdienst…
  • Wenn ich solche Gottesdienste mitfeiern darf, weiß ich, warum ich Christ bin.
  • … ich bin bewegt vom Gottesdienst offline und online geht zusammen
  • Da bin ich heute noch unerwartet zu einem Gottesdienst gekommen – Danke!
Bin gespannt, was ich aus der Gemeinde höre. Haben die Menschen in “Frieden und Versöhnung” das als Bereicherung, als Verbundenheit erlebt? Oder war es eher störend?
Mein persönliches Fazit: Für mich da draußen ist ein Gottesdienst, den ich hören, sehen, schmecken und anfassen kann, schöner. Aber eine Art der Teilhabe war es für mich allemal.

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Tageslosung
Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben.
Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
Predigten

Um auch unseren krankheitsbedingten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben an unserem Gottesdienst teilzunehmen, werden jeden Sonntag unsere Gottesdienst-Predigten aufgenommen. Diese sind in unserem Gottesdienst-Portal mit unseren Liturgieheften zu finden.

 

Zum Portal

Unsere regulären Aktivitäten

Sonntag:

15:00 Uhr Gottesdienst in der Alten Nikolaikirche

15:15 Uhr Kindergottesdienst in unserem Gemeindehaus

 

Montag:

17:00 Uhr Gebets- und Frauenkreis im Gemeindehaus

 

Weitere Termine finden sie in unserem Kalender.

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