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Okt
12
2014
Geschrieben von Frankfurter Buchmesse
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Indonesien - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2015


Finnland war cool – Indonesien wird hot

Indonesien nimmt als kommender Ehrengast der Frankfurter Buchmesse die Gastrolle entgegen

Mit einer feierlichen Zeremonie nahm am heutigen Sonntag, 12. Oktober, Indonesien, der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2015, die Gastrolle vom diesjährigen Gastland Finnland entgegen. Stellvertretend für das Land der 17.000 Inseln nahm der indonesische Autor Ananto Kusuma Seta die Gastrolle in Empfang. In jedem Jahr wird die Rolle um einen literarischen Beitrag des kommenden Gastlandes erweitert. Indonesien hat dafür einen Auszug aus dem Arjuna Wijaya, einer Handschrift aus dem 13. Jahrhundert, gewählt und damit auf die traditionsreiche Literatur des weltgrößten Inselstaates hingewiesen. Doch, so kündigte die indonesische Bestsellerautorin Dewi Lestari an, wird sich im kommenden Jahr vor allem eine moderne Literaturszene eines Landes präsentieren, das sich im Wandel befindet.
 


Die Übergabezeremonie endete stimmungsvoll mit einer indonesischen Rezitation balinesischer und javananesischer Klassiker.
„Unsere Kultur und Literatur ist in Deutschland noch kaum bekannt,“ erklärt Agus Maryono vom indonesischen Organisationskomitee. „Wir freuen uns, dass wir als Ehrengast der Buchmesse die Gelegenheit bekommen unsere verborgenen Schätze auch den deutschen Lesern zu präsentieren und versprechen: das nächste Jahr wird heiß!“

Bis zur Buchmesse 2015 sollen noch zahlreiche indonesische Bücher übersetzt werden. Dazu hat das indonesische Kulturministerium ein umfangsreiches Übersetzungsförderungsprogramm aufgelegt. Mit rund 30 Veranstaltungen, darunter Lesungen, Diskussionen, Performances und Kochshows hat Indonesien bereits in diesem Jahr einen Vorgeschmack auf das künftige Ehrengastland gegeben. Im nächsten Jahr werden rund 40 Autoren nach Frankfurt kommen. Auch während der Messe ist rund um den künftigen Ehrengast ein umfangreiches Programm mit Musik, Ausstellungen und Events geplant.

Text der Gastrolle
„Mit einem Loblied möchte ich den Gott ersuchen, dass er meine Huldigung beachte, die Worte des Dichters, der sich der Schönheit verschieb… . Darum bitte ich, wenn ich den Tempel der Sprache auf meiner Tafel errichte.“ (Auszug aus dem Arjuna Wijaya, 13. Jh.)

Anbei ein Stück der indonesischen Literatur aus dem 12. Jahrhundert.

 

 

 
Jan
10
2014
Geschrieben von Jens Balondo
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Rückblick 2013


Die ersten Tage in das neue Jahr sind nun verstrichen. Der Tannenbaum verschwindet wieder in die Kiste und schnell sind die aufregenden, aber auch besinnlichen Tage vom Weihnacht- und Neujahrsfest verflogen. Der Daily Business holt einen schneller ein, als man möchte. Man ist wieder im Alltag angelangt. Nun stehen die Planungen für das neue Jahr an und man blickt zurück und betrachtet, was gut, aber auch was weniger gut gelaufen ist.

Unsere Pfarrerin hat auch dieses Jahr ganze Arbeit geleistet. Und wenn man sich in unserer Gemeinde umhört kann man sagen, dass sie dienstlich und menschlich, herausragende Dienste getätigt hat. Die Entscheidung war Rückblickend seit unserer Gründung richtig und wir schätzen sehr Ihre seelsorgerischen Besuche und Gespräche.

Auch dieses Jahr haben wir in unserer Gemeinde viel Kummer, aber auch viel mehr Spaß gehabt und denken mit Freude an z.B. unseren Freiluftgottesdienst, unsere Zusammenarbeit zum Konzert mit der PERKI Stuttgart oder auch an die ganzen Festen und Feiern zurück. Ganz so, wie halt in einer Familie.

Hervorhebend war natürlich auch der Austausch mit der EKHN und verbunden Veranstaltungen. Das Pfingstfest war auch dieses Jahr ein wunderbares Kulturereignis, welches jedes Jahr im Dominikanerkloster stattfindet. Wir würden uns ebenso freuen, wenn wir die Nacht der Internationalen Kirchenchöre auch mehrmals im Jahr hören könnten.
An dieser Stelle möchten wir uns an alle bedanken, die uns auch wieder letztes Jahr geholfen haben und mit Rat und Tat unterstützten. Wir freuen uns auf das kommende Jahr, wenn wir Sie ohne bürokratische Zusammenhänge in unserer Gemeinde begrüßen dürfen.
Viel wurde auch über die Schließung unserer Predigtstätte in Darmstadt gesprochen. Sicher war das aber ein Schritt, welchen unserer Gemeinde und unserer Pfarrerin sehr gut tat und man wird in den kommenden Jahren ernten, was man gesät hat. Wie Galileo Galilei schon sagte: Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Natürlich gibt es verschieden Ansichten und Auslegungen hierzu. Aber wie in der Arbeit des ehrenamtlichen Kirchenvorstandes, sollte man die Angelegenheit neutral sehen und eine Lösung für alle, als zufrieden stellend und vorausschauend als Ganzes betrachten. Hiervon können sich sicherlich regierende Institutionen eine Scheibe abschneiden.
Was sehen wir aktuell? Wir sehen, dass sich unsere Gemeinde sehr ausgeglichen und freudig zusammenfindet. Jedes Wochenende, zum Gottesdienst und anschließend im Gemeindehaus erfassen wir unsere Besucheranzahl und sehen, wie sich diese zur Vorwoche stätig steigert. Wir freuen uns immer neue Gesichter zu sehen und kennen zu lernen.

Auch sehen wir den Wachstum bei anderen indonesische christliche und muslimische Institutionen. Auch hier ist eine lebhafte Zusammengehörigkeit zu beobachten, welche uns allgemein freudig stimmt. Natürlich sind auch in den christlichen Vereinen zum Teil die Auslegungen verschieden. Aber das ist vielleicht auch gut so. Wir kommen nun mal aus einem Land in dem die „Einigkeit in der Vielfalt“ (Bhinneka Tunggal Ika) gelebt wird. Und da sollte man doch nicht versuchen, geschweige erzwingen, eine Norm anzunehmen, sofern diese nicht gewollt ist.

Dieses Wissen dieser Thematik sollte man sich aber mit Sicherheit im Vorfeld sehr umfangreich erarbeiten, um nicht Äußerungen zu stellen, die doch sehr oberflächlich und kurz gezwungen erscheinen.

Religion und Daily Business sind sicherlich zwei Lebenspunkte, welche im Gegensatz stehen und man versucht das eine im anderen zu leben. Und sicherlich ist es auch in der Zukunft schwer zu sagen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Galater 5:14

Wie in meiner Rede zu Weihnachten erwarten uns 2014 wieder Überlastung, Existenzängste, ungelöste oder zwischenmenschliche Beziehungsprobleme, Einsamkeit und die Sorge um die Gesundheit eines Familienmitglieds oder die eigene. Auch fragt man sich was das globale Leben mit sich bringt. Das alles lässt sich natürlich nicht verdrängen. Aber wir blicken und planen mit Vorfreude ins neue Jahr. Hier stehen u.a. das neue Stadtdekanat Frankfurt und unsere überfällige Gemeindefreizeit an. Und vielleicht können wir hier, wie auch unsere Jahreslosung steht, Gott noch näher sein. Psalm 73:28

Jens Balondo
Vorsitz des Kirchenvorstands

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Tageslosung
Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben.
Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
Predigten

Um auch unseren krankheitsbedingten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben an unserem Gottesdienst teilzunehmen, werden jeden Sonntag unsere Gottesdienst-Predigten aufgenommen. Diese sind in unserem Gottesdienst-Portal mit unseren Liturgieheften zu finden.

 

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Unsere regulären Aktivitäten

Sonntag:

15:00 Uhr Gottesdienst in der Alten Nikolaikirche

15:15 Uhr Kindergottesdienst in unserem Gemeindehaus

 

Montag:

17:00 Uhr Gebets- und Frauenkreis im Gemeindehaus

 

Weitere Termine finden sie in unserem Kalender.

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